22. März: Tag der Seehunde und des Faulenzens

Ein Seehund rauschte durch das Meer,

der frische Fisch war sein Begehr,

er fing sie alle mit dem Maul,

sein Freund jedoch war stinkendfaul.

 

Er trieb nur träge in der Flut,

die Sonne schien, es ging ihm gut,

da ging ein Weißhai auf die Jagd,

von größtem Hunger selbst geplagt.

 

Er hörte Plätschern, noch ganz fern,

ein Seehund, ach, den fräß' er gern,

den faulen hielt er nur für Tang,

zum emsigen er bald gelang.

 

Und der verschwand im Haifischschlund,

sein reges Treiben war der Grund,

wie seine Opfer starb er dort,

sein Freund trieb in die Sonne fort.

 

 

(22.03.2023)